In der Grube Doihl wurde bis zum Winter 1977 / 78 Eisenerz die sogenannte Minette abgebaut. Die Stillegung kam für diese Grube recht überraschend, war aber vorhersehbar. Da der Erzgehalt nur bei ca. 36% liegt, war die Grube nicht mehr rentabel. Soweit es möglich war, wurden Schienen und Oberleitung abgebaut. 1990 wurde der Verein Minièresbunn Doihl gegründet. Minièresbunn bedeutet Grubenbahn (Minière = Grube und Bunn = Bahn). Mit Hilfe des Amts für Denkmalpflege wurde die Strecke Fond de Gras - Doihl neu gebaut sowie die Hauptstrecke Doihl - Lasauvage durch die Grube wieder aufgebaut. Mit zunächst nur einer Lokomotive (dem Bloen; Lok-Nr 10) und einem Wagen für die Besucher begann alles. Die Grube war zunächst nicht durchgehend befahrbar, sondern nur ca. 1000m bis zum heutigen Besucherstollen. Im Laufe der Jahre wurde die Grube dann durchgängig elektrifiziert und das Besucherbergwerk "Atelier Fond" eingerichtet bzw. ausgebaut. Später kamen dann noch die Strecken nach Saulnes und Lasauvage Kirche hinzu.
Viele Arbeiten erfolgen während der Winterpause an den Wochenenden durch die Vereinsmitglieder (z.B. neue Beleuchtung im Atelier Fond, Reaktivierung des Gleichrichters im Atelier Fond zur Speisung der Oberleitung durch die Grube, Umbau Gleisanlagen in Lasauvage oder Umbau Grubeneinfahrt in Doihl). Seit 2007 wird der Verein sehr tatkräftig von ProActif unterstützt; z.B. beim Errichten der neuen Oberleitungsmasten oder beim Bau der Strecke Lasauvage - Lasauvage Kirche, beim Umbau der Gleisanlagen in Lasauvage und in Doihl.





















